3D-Druckverfahren und die Nachhaltigkeit

Das 3D-Druckverfahren wird von vielen sicher nicht direkt mit dem Thema,, Nachhaltigkeit“ in Verbindung gebracht. Den meisten kommt hierbei gleich der Gedanke von thermoplastischen Kunststoffen, Abfallprodukten usw.
Selbstverständlich darf man diese Bedenken nicht kleinreden oder ganz und gar leugnen. Dies sind Punkte, womit sich ein Unternehmen gewissenhaft mit auseinandersetzen muss!
Bei der Gründung von SchwebeArt war das Thema,, Nachhaltigkeit“ mit einer der führenden Punkte, womit wir uns auseinandergesetzt haben und weiterhin auseinandersetzen werden. Die Natur ist unser höchstes Gut, was wir mit unserem Unternehmen in keiner Form gefährden möchten. Ganz im Gegenteil. Warum die Nutzung des 3D-Druckverfahrens hierbei eine Rolle spielt, möchten wir in diesem Beitrag gerne aufführen.

Bei der Herstellung von Werkstücken, mittels eines 3D-Druckverfahrens fällt deutlich weniger „Abfall“ an, als bei herkömmlichen Produktionsverfahren. In den meisten Fällen ist die Menge an verwendetem Material auch wesentlich geringer, da so gut wie alles Filament (PLA) direkt in das Objekt „fließt“. Auch das übergebliebene Material wird von uns gesammelt und erneut zum Einsatz gebracht!
Anders als bei herkömmlichen Verfahren, bedarf es keine Gussformen welche vorerst aufwändig und unter Einsatz von Maschinen hergestellt werden müssen. Es gibt industrielle Verfahren, bei dem diese Form der Herstellung die geeignetere ist, anders aber bei uns.
Dennoch! Kunststoff bleibt Kunststoff! Wenn ein Unternehmen beschließt dieses Material zu verwenden, dann sollte es immer unter dem Aspekt passieren, dies nur in der notwendigen Menge wie es benötigt wird zu nutzen. Für SchwebeArt bedeutet dies, dass wir keine großen Lagermengen produzieren, sondern nach Bedarf kontrolliert herstellen.

Zu den Vorteilen der Lagerlogistik kommt hinzu, dass wir keine Produkte entsorgen müssen, weil diese z.B keinen Anklang bei unseren Kunden finden.
Wir bekommen dann auch gerne die Frage: ,,was ist, wenn aber die große Nachfrage kommt und Ihr diese nicht bedienen könnt?“

Unsere Antwort ist dann ganz klar: ,,Ja, dann ist es so“! Unsere Konsumverhalten und den Drang immer alles sofort haben zu müssen, darf nicht über unsere Verantwortung zur Umwelt stehen.
Wir achten auf gutes und recycelbares Material und beschäftigen uns intensiv mit neuen Wegen, sprich Technologien, wie wir die Produktion so umweltfreundlich gestalten können wie es nur irgendwie möglich ist!
Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist das Einsparen von Transportwegen, welche sich je nach Produktion gerne um die ganze Welt ziehen. Dies spart transportbedingten CO2-Emissionen und erleichtert die Belastung auf den Straßen.


Fazit: Das 3D-Druckverfahren alleine ist keine Lösung der Nachhaltigkeit. Es geht darum, dass auch diese Form der Produktion richtig eingesetzt und bei den Unternehmern das richtige Mindset vorhanden sein muss.
Technologie alleine wird unsere Probleme oder Herausforderung nicht lösen!

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